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Schärfentiefe-Rechner: Nahgrenze, Ferngrenze und Hyperfokaldistanz

Berechne eine optische Näherung aus Brennweite, Blende, Fokusdistanz und akzeptiertem Zerstreuungskreis. Die Grenzen beschreiben hinreichende Schärfe nach dieser Annahme und nicht gleichmäßige maximale Detailschärfe.

Schärfentiefe hat eine gewählte Toleranz
Der akzeptierte Bereich liegt vor und hinter der Fokusdistanz. Bildquelle
Worauf du bei diesem Bild achten kannst: Die Grenzen gelten für eine definierte Unschärfetoleranz. Die schematische Grafik ist nicht maßstabsgerecht; den konkreten Bereich berechnest du mit deinen Eingaben.
Auf dieser SeiteJetzt ausprobierenEchte Brennweite und Fokusdistanz eingebenDie Grenzen richtig lesenWas der Rechner nicht berücksichtigtSchritt für SchrittPraxisübung

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Wähle deine Eingaben und starte die Berechnung.

Berechnung lokal im Browser: keine API-Anfrage, automatische Standortabfrage oder Speicherung der Eingaben durch dieses Tool.

Echte Brennweite und Fokusdistanz eingeben

Trage die tatsächliche Brennweite in Millimetern ein, keine Vollformat-Äquivalenz. Die Fokusdistanz wird in Metern gerechnet.

Bei nahen Motiven unterscheiden sich Kameraangaben und das vereinfachte optische Modell. Für die Annahme des Zerstreuungskreises kannst du einen typischen Startwert wählen oder einen eigenen Wert eingeben. Sensorformat allein entscheidet nicht, welche Schärfe du später akzeptierst.

Die Grenzen richtig lesen

Die Nah- und Ferngrenze hängen von der gewählten Unschärfetoleranz ab. Größere Ausgabe, nähere Betrachtung oder starke Ausschnitte können strengere Kriterien verlangen.

Die Hyperfokaldistanz ist die Fokusdistanz, ab der die berechnete Ferngrenze unendlich erreicht. Das bedeutet nicht, dass ferne Details dort genauso scharf wie die Fokusebene sind. Für wichtige Vorder- und Hintergründe kontrollierst du deshalb echte Aufnahmen.

Was der Rechner nicht berücksichtigt

Das Modell berücksichtigt weder Beugung noch Objektivfehler, Verwacklung oder Motivbewegung. Für Makro mit hohem Abbildungsmaßstab ist die Näherung nur eingeschränkt geeignet. Hohe Blendenzahlen erweitern den rechnerischen Bereich, können aber feine Details durch Beugung begrenzen. Wähle nicht nur nach der größten Zahl und überprüfe bei Bedarf verschiedene Fokuspositionen und Blenden.

Schritt für Schritt

  1. Eingaben und Einheiten prüfen; Vorlagen an deinen tatsächlichen Fall anpassen.
  2. Berechnung starten und das Ergebnis zusammen mit den Modellgrenzen lesen.
  3. Einen bekannten Vergleichswert prüfen und eine gezielte Eingabe verändern.
  4. Die Planung durch eigene Testaufnahme oder Ortsprüfung ergänzen.

Ein konkretes Beispiel

Bei 50 mm, f/8, 3 m und einem Zerstreuungskreis von 0,03 mm ergibt die Näherung ungefähr 2,34 bis 4,19 m. Die Hyperfokaldistanz liegt bei etwa 10,47 m. Ein strengerer Zerstreuungskreis macht den akzeptierten Bereich kleiner.

Praxisübung

Berechne eine eigene Landschaft mit Vordergrund und vergleiche zwei Blenden. Fotografiere beide mit kontrolliertem Fokus und vergleiche die wichtigen Details bei gleicher Ausgabegröße. Beurteile, ob die Näherung für deine Betrachtung ausreicht.

Passende Grundlagen und nächste Schritte